Über Uns

Wir freuen uns, Sie auf der Internetseite unserer "Gemeinschaftspraxis Donnerstraße - Psychotherapie für Kinder und Jugendliche" begrüßen zu können. Wir sind Diplompsychologinnen und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutinnen (KJP) mit dem Schwerpunkt "tiefenpsychologische fundierte Psychotherapie (TP)". Über unsere beruflichen Laufbahnen hinweg bewegen wir uns in unterschiedlichen klinischen, vorrangig auf Kinder und Jugendliche bezogene Tätigkeitsfeldern der Diagnostik, Entwicklungsförderung, Gutachtenerstellung, Beratung sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie.

Elisabeth Hofmann

Elisabeth Hoffmann

Psychologische / psychotherapeutische Berufstätigkeiten:

  • 04/2020 Niederlassung in eigener Praxis als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin (tiefenpsychologisch fundiert); 07/2020 Gründung einer Gemeinschaftspraxis mit Frau Dipl.-Psych. Anja Grolle
  • Seit 02/2019 Freie Mitarbeit im Ausbildungsinstitut ZAP Nord GmbH (Eingangsdiagnostik und Indikationsklärung, "Psychotherapeutische Sprechstunde")
  • 2014-2020 Diagnostik, Beratung und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie in der Kinder- und Jugendpsychiatrie, -psychotherapie und -psychosomatik (KJPP) des Asklepios Klinikums Harburg (AKH)
  • 2009-2014 Gutachterliche Tätigkeit im Jugendpsychiatrischen Dienst (JPD) des Bezirksamts Hamburg-Mitte
  • 2009-2013 Psychotherapeutin in Ausbildung in verschiedenen kinder- und jugendpsychiatrischen und -psychotherapeutischen Praxen sowie in der Psychosomatik des Altonaer Kinderkrankenhaus (AKK)

 

Ausbildung / Weiterbildung / beruflich tätig als:

  • 2021 Erwerb der Fachkunde der Gruppentherapie
  • Seit 2017 Teilnahme am Weiterbildungs-Curriculum zum Erwerb der Fachkunde der Gruppentherapie (KJP/TP) am Zentrum Ausbildung Psychotherapie (ZAP Nord GmbH),
  • seit 2017 Teilnahme am Weiterbildungs-Curriculum in Spezieller Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen (DeGPT) am Kinder Trauma-Institut (KTI)
  • 2009-2014 Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, tiefenpsychologisch fundiert (KJP/TP) an der Akademie gGmbh und Arbeitsgemeinschaft für integrative Psychoanalyse, Psychotherapie und Psychosomatik Hamburg (APH)
  • 2003-2009 Diplompsychologin, Universität Hamburg
  • 1996-2009 Physiotherapeutin (Arbeitsschwerpunkt Bobath/Kinder, Entwicklungs- und Wahrnehmungsförderung bei Säuglingen, Klein- und Schulkindern)

 

Anja Grolle

Anja Grolle

Psychologische / psychotherapeutische Berufstätigkeiten:

  • Niederlassung in eigener Praxis im Rahmen einer Berufsausübungsgemeinschaft - Psychotherapie für Kinder und Jugendliche mit Frau Dipl.-Psych. Elisabeth Hofmann (seit 07/2020)
  • Vertretung einer niedergelassenen Psychotherapiepraxis für Kinder und Jugendliche (2019/2020)
  • gutachterliche Tätigkeit am Theater - Beschäftigung von Kindern im Medienbereich (seit 2018)
  • psychotherapeutische Privatpraxis für Säuglinge, Kinder und Jugendliche sowie deren Eltern in Hamburg (seit 2017)
  • Psychotherapeutin in Ausbildung in verschiedenen kinder- und jugendpsychiatrischen und -psychotherapeutischen Praxen sowie in der psychosomatischen Tagesklinik und der Kleinkindambulanz des Altonaer Kinderkrankenhauses (2010 - 2017)
  • Angestellt im Altonaer Kinderkrankenhaus (Hamburg), in den Bereichen der Testdiagnostik, des Hochbegabtenzentrums sowie der Kleinkindambulanz  (2005 - 2008)

 

Ausbildung / Weiterbildung / beruflich tätig als:

  • EMDR - Kindercurriculum (seit 11/2021)
  • EMDR- Fortbildung Teil 1 (8/2021)
  • Traumatherapeutische Weiterbildung - (PITT-KID) Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie für Kinder und Jugendliche (2019 - 2020)
  • Ausbildung zur Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin - tiefenpsychologisch fundiert, (APH) Akademie für integrative Psychoanalyse, Psychotherapie & Psychosomatik Hamburg (2010 - 2017)
  • Diplom-Psychologin, Universität Hamburg (2000 - 2010)
  • Fachkinderkrankenschwester für Intensivmedizin (1995 - 2000)
  • Kinderkrankenschwester (1988 - 1995)

 

Mitgliedschaften:

  • Psychotherapeutenkammer Hamburg
  • Deutsche Psychotherapeuten Vereinigung (DPtV)
  • Licht und Schatten e. V.

Therapieansatz

Auch Kinder und Jugendliche geraten in seelische Notlagen, durch welche sie sich selbst aber auch ihre Umwelt erheblich beeinträchtigt fühlen. Die normale Entwicklung und Lebensführung scheint blockiert und nicht mehr im Fluss. Zeigen kann sich dies an Schwierigkeiten in der schulischen Entwicklung, mit Freunden oder auch im Rahmen des familiären Zusammenlebens. Handelt es sich um mehr als eine schwierige und vorübergehende Phase, ist es sinnvoll und ratsam, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.

Wir orientieren uns in unseren Therapien an dem psychoanalytischen und tiefenpsychologischen Verständnis, welches davon ausgeht, dass seelisch bedingte Entwicklungsblockaden/Erkrankungen auf ungelöste bewusste oder unbewusste innere Konflikte zurückzuführen sind. Symptome wie zum Beispiel Ängste, depressive Stimmungen, psychosomatische Störungen oder auch Verhaltensauffälligkeiten wie motorische Unruhe sind demnach Ausdruck von seelischer Not und zugleich missglückte Versuche der Selbstheilung. Es sind Bewältigungsstrategien, mit denen die Kinder und Jugendlichen versuchen, ein inneres und äußeres Gleichgewicht herzustellen. Diese Strategien haben im Gesamtbild für die Betroffenen aber leider eine destruktive/blockierende Auswirkung. Die altersentsprechende Entwicklung wird blockiert und die Beziehungen werden belastet.

Bei einer tiefenpsychologischen Behandlung konzentriert sich die therapeutische Arbeit insgesamt eher auf die aktuelle Problemlage, als allzu sehr in die Tiefe zu gehen. Unbewusste Ursachen des Leidens sollten erarbeitet und verstanden werden und in der Folge durch eine verbesserte Selbstreflexion und Einfühlungfähigkeit zu einem Anknüpfen an altersentsprechende Entwicklungsphasen und entsprechend zu Besserung oder Heilung führen.

Exkurs zum Hintergrund der Gruppentherapie:

In einer Gruppentherapie kommt eine Reihe von spezifischen Wirkfaktoren zum Tragen, die sich in einer Einzeltherapie nicht verwirklichen lassen - es entsteht eine soziale Dynamik, die dazu beitragen kann, Probleme zu bearbeiten und Lösungswege zu finden. Dem Konzept der Gruppentherapie liegt die Vorstellung zugrunde, dass der Mensch von Natur aus ein soziales Wesen ist und sich jede/r über die Lebensspanne hinweg in verschiedenen Gruppen befindet (Familie, Kindergarten, Schulklasse, Sportverein, Peergroup, ...) und in diesen Gruppen verschiedenste Erfahrungen macht. Positive Erfahrungen vermitteln Sicherheit und ein Dazugehörigkeitsgefühl - negative Erfahrungen hingegen lassen dieses Sicherheitsgefühl  ins Wanken geraten und können zu krankheitswertigen Symptomen führen (besonders deutlich in Form von sozialem Rückzug, Ängsten, Selbstwertproblemen). In der Gruppenpsychotherapie können solche belastenden Erfahrungen gemeinsam betrachtet, verstanden und aufgearbeitet werden. Das bedeutet, dass wir in den Therapiestunden in erster Linie über Beziehungen sprechen, und über die Art und Weise, wie diese Beziehungen gestaltet werden (Beziehungen der Gruppenmitglieder untereinander, Beziehungen zu wichtigen Menschen außerhalb wie auch die Beziehung zu sich selbst). Durch das Mehrpersonensetting der Gruppe werden die jeweiligen Beziehungserfahrungen direkt in den Kontakt zu den anderen Gruppenteilnehmenden gebracht ("inszeniert"), und können eben dadurch auch im direkten Kontakt durch neue, korrigierende Beziehungserfahrungen ergänzt werden - mit dem Ziel, diese auf den Alltag zu übertragen.

 

Behandlungsangebot

In unserer Praxis behandeln wir Säuglinge und Kleinkinder sowie Kinder und Jugendliche bis zum 21. Lebensjahr mit allen psychischen und psychosomatischen Erkrankungen.

Sprechstunde(n):

Zunächst geht es im Rahmen der (1 bis maximal 5) Sprechstunde(n) darum abzuklären, ob eine ambulante tiefenpsychologische Psychotherapie zu diesem Zeitpunkt für das Kind bzw. den/die Jugendliche(n) sinnvoll und indiziert scheint oder es andere, gegebenenfalls zielführendere Maßnahmen gibt. Ergibt sich an dieser Stelle oder auch im weiteren Verlauf die Indikation alternativer oder ergänzender Therapieformen (ambulanter oder teil-/stationäre kinder- und jugendpsychiatrische Maßnahmen, Medikation), oder auch die Überlegung darüber hinausgehenden Unterstützungsbedarfes (z. B. Frühe Hilfe, Hilfen zur Erziehung, schulbezogene Unterstützung, ReBBZ, Lerntherapie, Ergotherapie, Logotherapie, etc.), so besprechen wir dies mit Ihnen und unterstützen gegebenenfalls bei der Kontaktaufnahme, wenn dies von Ihnen gewünscht ist. Wir sind vertraut mit vielfältigen Unterstützungsangeboten für Kinder und Jugendliche in und um Hamburg.

Probatorische Sitzungen:

In den folgenden (2 bis maximal 6) probatorischen Sitzungen geht es darum, sich gegenseitig kennen zu lernen. Dabei geht es primär um die Klärung der Frage, ob eine vertrauensvolle Arbeitsbeziehung zwischen der Familie/dem Kind/ dem/der Jugendliche(n) einerseits und der Therapeutin anderseits entstehen kann, als unabdingbare Grundlage für einen perspektivisch zielführenden therapeutischen Prozess. Gegebenenfalls kann auch im Rahmen dieser Stunden schon das Setting der Gruppentherapie ausprobiert werden. Wird die Bedingung der vertrauensvollen Arbeitsbeziehung beidseits als grundsätzlich gegeben angesehen, wird in diesem Rahmen auch die eigentliche Psychotherapie bei der Krankenkasse beantragt, üblicherweise zunächst eine Kurzzeittherapie in 2 Antragsschritten (insgesamt 24 Stunden für das Kind/ den/die Jugendliche/n und 6 begleitende Elterngespräche). Dies entspricht einer therapeutischen Begleitung von ca. 6 - 8 Monaten. Möglich ist auch die Beantragung einer Langzeittherapie, für welche in unterschiedlichen Schritten bis zu 180 Std. genehmigt werden können. 

Psychotherapie (Einzel- oder Gruppentherapie):

Sobald die Krankenkasse die Kostenübernahme für die beantragten Stunden (s. o.) zusagt, kann mit der Psychotherapie begonnen werden. Üblich sind wöchentliche Termine von 50 Minuten Dauer, bei entsprechender Indikation ist auch ein 2-stündiges Setting pro Woche möglich. Da insbesondere bei jüngeren Kindern die begleitende Elternarbeit wichtig ist, werden in dieser Altersgruppe in regelmäßigen Abständen Eltern-/Bezugspersonengespräche vereinbart. Bei älteren Jugendlichen finden diese je nach Bedarf und Absprache statt.

Neben oder anstelle der Einzel-Psychotherapie kann es sinnvoll sein, das Setting der Gruppenpsychotherapie zu wählen. Hier sind es üblicherweise 3-5 Kinder/Jugendliche einer Altersgruppe, die 1x / Woche einen festen Gruppentermin von 100 min Dauer gemeinsam wahrnehmen. Begleitende Eltern-/Bezugspersonentermine finden nach Absprache statt, häufig ebenfalls im Gruppensetting.

 

Im Folgenden möchten wir Ihnen einen Überblick über unterschiedliche Beschwerden und Auffälligkeiten im Kindes- und Jugendalter geben, bei welchen eine tiefenpsychologische Psychotherapie sinnvoll sein kann:

  • exzessives Schreien ("Schreibabys")
  • Fütterstörung ("mein Kind trinkt/isst so gut wie gar nichts oder nur sehr ausgewählte Dinge....")
  • Gedeihstörung ("mein Kind nimmt nicht an Gewicht zu....")
  • Schlafstörung ("mein Kind schläft so gut wie gar nicht oder immer nur für 20 Minuten am Stück....")
  • exzessives Klammern, Trennungsängste ("mein Kind kann nicht ohne mich sein...")
  • starke motorische Unruhe
  • erhöhte Aggressivität
  • exzessives Trotzverhalten
  • Beziehungs- und Bindungsstörung
  • Wut- und Trotzanfälle
  • oppositionelles (sich widersetzendes) Verhalten
  • aggressives / destruktives Verhalten
  • Aufmerksamkeitsstörung
  • Trennungsängste
  • Objektangst (Angst vor Dingen, Tieren oder Personen....)
  • situationsgebundene Ängste (Angst und Vermeidung von best. Räumen/Plätzen, Fahrstuhl, öffentl. Verkehrsmittel,...)
  • soziale Ängste (ausgeprägte Schüchternheit, nicht im Zentrum der Aufmerksamkeit stehen können....)
  • Schlafstörungen
  • Alpträume
  • Essstörungen
  • Einnässen
  • Einkoten
  • Zwänge
  • Tics
  • Sprachstörungen (z. B. Stottern, Mutismus)
  • Depression
  • Essstörungen (z. B. Anorexie, Bulimie)
  • selbstverletzendes Verhalten
  • Drogen- und Alkoholmissbrauch
  • Zwänge (Zwangsgedanken, Zwangshandlungen)
  • Tics
  • Körperliche Symptome (Schmerzen, Übelkeit,......) als Ausdruck seelischer Not
  • Körperliche Erkrankungen (z. B. Asthma und Neurodermitis) mit psychischen Komponenten
  • Schlafstörungen
  • Gewalterfahrung, Gewaltbereitschaft
  • Posttraumatische Belastungsstörung
  • Ängste (z. B. Existenzangst, Zukunftsangst, soziale Ängste, Objekt- und Situationsangst)
  • sexuelle Auffälligkeiten
  • Suizidalität

Praxis

Gerne möchten wir Ihnen an dieser Stelle einen kleinen Einblick in unsere Praxis-Räumlichkeiten geben. Sie befinden sich fußläufig zum Bahnhof Hamburg-Altona in einer Praxisgemeinschaft. Gut erreichbar  ist sie auch mit dem HVV (Busse: 15, 1 und 250 / Haltestelle Fischers Allee).

Aktuelles

  • Für Anfragen oder Termine für die psychotherapeutische Sprechstunde setzten Sie sich bitte gerne mit uns in Verbindung. Hierzu empfehlen wir unsere telefonischen Sprechzeiten (siehe: Kontakt) oder das Kontaktformular auf der web-Seite zu nutzen. Sollten Sie uns in der telefonischen Sprechzeit nicht persönlich erreichen, sprechen Sie gerne auf Band, damit wir uns zeitnah zurückmelden können.
  • Aktuell sind unsere Plätze für Einzeltherapie belegt, sodass wir Ihnen dafür kein zeitnahes Therapieanbebot machen können.
  • Aber: Unsere Jugendlichengruppen suchen Nachwuchs - im Rahmen der Gruppentherapie können wir entsprechend noch Plätze anbieten! Hierzu melden Sie sich gerne in der Sprechzeit von Frau Hofmann.
  • Wir arbeiten in unseren Räumlichkeiten im Rahmen einer Praxisgemeinschaft eng vernetzt mit Frau Anke Bohne (Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin) zusammen.                                        http://psychotherapie-bohne.de

 

Downloads

Im Folgenden finden Sie einige Dokumente, die bei Bedarf der Ansicht dienen sollen oder zum Ausdrucken und anschließender Bearbeitung gedacht sind:

Kontakt

Gemeinschaftspraxis Hofmann * Grolle

Donnerstraße 10, Haus 3B • 22763 Hamburg, FAX: 040/3 98 98 -215, Mail: info@kjp-donnerstrasse.de

 

Aufgrund der zahlreichen Anfragen, ist uns ein Anworten per Telefon oder mail nicht immer möglich, deswegen möchten wir Sie bitten, sich mit Ihrem Anligen während unserer telefonsichen Sprechzeit an uns zu wenden:

 

Elisabeth Hofmann: Tel. 040/3 98 98 -213 • Mail: hofmann@kjp-donnerstrasse.de

telefonische Sprechzeiten: montags in der Zeit von 8:00 bis 9:00 Uhr und in der Zeit von 12:00 bis 13:00 Uhr.

 

Anja Grolle: Tel. 040/3 98 98 -214 •  Mail: grolle@kjp-donnerstrasse.de

telefonische Sprechzeiten: montags zwischen 10:30 bis 11:00 Uhr sowie donnerstags zwischen 09:30 bis 10:00 Uhr.

 

Vielen Dank.